Tierärztliche Praxis für Kleintiere Karl-Andreas Bulgrin
Willicherstr. 18  47918  Tönisvorst  Tel 02151 - 70 01 03  Fax 02151 - 79 11 98
     Navigation
   
+ Home
+ Leistungsspektrum
+ Aktuelles
+ Team
+ Anfahrt
+ Notdienst
+ Impressum
+ Praxiszeitung
 
    Information
 
+ Notdienst
02151 - 700103

+ Kostenstruktur
Behandlungskosten, Zahlungsmodalitäten...
 
 
    Aktuelles
 
Herzpatient Hund

Ungefähr 10% aller Hunde weisen eine Herzerkrankung auf. Mögliche Symptome sind: Konditionsmängel,vermehrtes Hecheln, Atemnot ,Husten oder Röcheln,bläuliche Schleimhäute, nächtliche Unruhe

Mit Ausnahme von wenigen angeborenen Herzfehlern kann man eine Herzerkrankung i.d.R. nicht heilen. Es ist aber fast immer möglich, die Krankheitssymptome durch dauerhafte, meist lebenslange Medikamentengaben zu lindern oder sogar zu beseitigen. Bei vielen Krankheits - Bildern erhöht sich dadurch deutlich die Lebenserwartung Ihres Tieres.

Um eine genaue Diagnose zu stellen, sind je nach Krankheitsbild mehr oder weniger umfangreiche Untersuchungen wie z.B. Röntgen, EKG, Echokardiographie und Dopplermessungen erforderlich. Daher wird zunächst eine umfangreiche Basisuntersuchung vorgenommen. Auf Grund der erhobenen Befunde werden Ihrem Hund Medikamente verordnet, die regelmäßig und möglichst zu festen Zeiten und ohne Unterbrechung verabreicht werden müssen.

Da jeder Körper und jeder Herzmuskel unterschiedlich auf Medikamente reagiert, sind zu Beginn der Behandlung in kürzerem , später in längerem Abstand Kontrolluntersuchungen erforderlich, um die Medikamentengabe optimal einzustellen. Es ist wichtig, dass die verordneten Medikamente regelmäßig und durchgehend bis zum Kontrolltermin verabreicht werden. Es ist nicht möglich, die Wirkung eines Medikamentes zu überprüfen, das seit mehreren Tagen oder Wochen nicht mehr verabreicht wurde. Auch mit zunehmendem Alter verändert sich das Herz/Kreislaufsystem Ihres Hundes, so dass eine Änderung der Dosierung oder des Präparates erforderlich werden kann. Viele Herzmedikamente haben als anfängliche Nebenwirkung Müdigkeit, die aber nach einigen Tagen nachlässt. In dieser Eingewöhnungszeit sollte der Hund nicht belastet werden. Die Therapie eines herzkranken Hundes kann nur dann optimal gelingen, wenn der Tierbesitzer bereit ist, die organisatorischen, zeitlichen und nicht zuletzt auch die finanziellen Belastungen zu tragen. Dann ist es aber unter heutigen Bedingungen dank moderner Untersuchungsverfahren und hochwirksamer Medikamente möglich, einem Großteil der Herzpatienten über viele Jahre ein nahezu symptomfreies Leben zu ermöglichen.


<< zurück


Mit unserem "Tier-Punkt" halten wir Sie regelmäßig auf dem Laufenden. Jeden Monat gibt es Wissenswertes und Unterhaltsames rund um das Thema Tier. Klicken Sie einfach auf das Logo! Viel Spaß beim Lesen wnscht Ihnen Dr. Bulgrin und Team.